Hakan Abi ist nicht mehr "der neue Döner-Shop in St. Pauli". Es ist der Ort, den man seinen Freunden schickt, wenn man fragt: "Wo gehen wir hin?"
Die Reichweite kam organisch, weil der Content einen Grund zum Teilen hatte. Innerhalb weniger Wochen nach dem Launch war der Shop zu einem der bekanntesten Food-Spots in Hamburg geworden.
Eine Neueröffnung ohne Geschichte, ohne Stammgäste und ohne bestehende Reichweite ist eine der schwersten Content-Aufgaben überhaupt. Man kann nicht auf Testimonials setzen, die es noch nicht gibt. Man kann nicht auf Reputation bauen, die sich noch nicht aufgebaut hat.
Hamburg hat eine aktive Food-Community auf TikTok und Instagram, die ständig nach dem nächsten Geheimtipp sucht. Die Chance war da — aber nur, wenn der Content den Nerv trifft, bevor der erste Besucher durch die Tür geht.
Die Aufgabe war nicht, einen Döner-Shop zu vermarkten. Die Aufgabe war, eine Marke zu bauen, die eine eigene Haltung hat.
Poppimages übernahm die komplette Creative Direction für Hakan Abi: nicht nur die Kamera, sondern die Entscheidung, was gezeigt wird, wie es gezeigt wird — und was absichtlich nicht gezeigt wird.
Die Leute kamen nicht wegen des Döners. Sie kamen wegen des Gefühls, das der Content ausgelöst hatte. Den Döner fanden sie dann gut genug, um wiederzukommen.
Was Hakan Abi von den meisten Restaurant-Launches unterscheidet, ist nicht die Budgetgröße — sondern dass Markenidentität und Content-Strategie von Anfang an zusammen gedacht wurden. Nicht: erst eröffnen, dann Content machen. Sondern: den Content als Teil der Eröffnung verstehen.
Content, der alle anspricht, spricht niemanden wirklich an. Content mit einer klaren Haltung zieht Menschen an, die genau das suchen — und schafft Gesprächsstoff bei denen, die anderer Meinung sind. Beides treibt Reichweite.